ÖAAB bleibt auf Kurs

ÖAAB-Obmann Karl Pölzelbauer über die Haltung des ÖAAB zur Nachmittagsbetreuung in Schulen: "Entgegen anders lautender Behauptungen hat sich die Position des ÖAAB nicht verändert. Wir sind auch in Zukunft für eine qualitativ hochwertige Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen. Wo Eltern dieses Angebot benötigen und es zu Engpässen kommt, muss es ausgebaut werden. Es dürfen jedoch keine „Zwangstagsschulen“ entstehen – der Pflichtunterricht soll weiterhin am Vormittag stattfinden. In der Umsetzung darf dies nicht in unbezahlte Mehrarbeit für unsere PädagogInnen ausarten und auf ihrem Rücken ausgetragen werden." Zu der in der Öffentlichkeit wieder diskutierten "Hacklerregelung" sagt Pölzelbauer: "45 Jahre sind genug war immer die Haltung des ÖAAB. Wir sagen auch weiterhin: Wer 45 Jahre in das System einbezahlt hat, für den muss die Regelung wie geplant weiter gelten. Für die ArbeitnehmerInnen muss Planungssicherheit in solchen Bereichen bestehen! In der politischen Diskussion sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt Sozialminister Hundstorfer gefordert, eine allgemeine Linie zum Pensionssystem zu finden, die Alterspension, Hacklerregelung, Invaliditätspension berücksichtigt und auch für die Zukunft finanzierbar ist. Denn als NÖAAB stehen wir auch in allen unseren Forderungen zur Generationengerechtigkeit."